So bewahrst du Kompressionskleidung auf, damit sie ihre Form behält

So bewahrst du Kompressionskleidung auf, damit sie ihre Form behält

Kompressionskleidung ist darauf ausgelegt, die Muskulatur zu unterstützen, die Durchblutung zu fördern und die Regeneration nach dem Training zu verbessern. Damit sie diese Funktionen langfristig erfüllt, ist die richtige Pflege entscheidend – insbesondere bei der Aufbewahrung. Unsachgemäße Lagerung kann dazu führen, dass das Material an Elastizität verliert und seine stützende Wirkung nachlässt. Hier erfährst du, wie du deine Kompressionskleidung optimal aufbewahrst, damit sie ihre Form und Funktion möglichst lange behält.
Waschen und Trocknen – die Basis für gute Aufbewahrung
Bevor du deine Kompressionskleidung verstaust, sollte sie richtig gewaschen und vollständig getrocknet sein. Schweiß, Salz und Waschmittelrückstände können die Fasern mit der Zeit angreifen.
- Wasche bei niedriger Temperatur – 30 °C sind in der Regel ausreichend. Hohe Temperaturen können Elastan und andere synthetische Fasern beschädigen.
- Kein Weichspüler – dieser legt sich wie ein Film über das Gewebe und mindert die Elastizität.
- Lufttrocknen statt Trockner – lege die Kleidung flach auf ein Handtuch oder hänge sie im Schatten auf. Der Wäschetrockner ist tabu, da Hitze die Spannkraft zerstören kann.
Erst wenn das Material vollständig trocken ist, sollte es verstaut werden – und genau hier kommt es auf die richtige Methode an.
Falten statt Hängen oder Rollen
Kompressionskleidung sollte ordentlich gefaltet und flach in einer Schublade oder auf einem Regal gelagert werden. Wenn du sie aufhängst, kann das Eigengewicht das Gewebe mit der Zeit ausdehnen – besonders an Schultern oder Hüften.
Auch engeres Aufrollen ist keine gute Idee, da sich dadurch Falten bilden und die Fasern überdehnen können. Eine lockere, flache Faltung ist ideal – am besten mit den elastischsten Partien (z. B. Bund oder Ärmelabschlüsse) oben, damit sie nicht gequetscht werden.
Trocken, kühl und dunkel lagern
Kompressionskleidung fühlt sich in einem trockenen, kühlen und dunklen Umfeld am wohlsten. Feuchtigkeit und Wärme können die Spannkraft mindern, während direktes Sonnenlicht das Material ausbleichen und schwächen kann.
Wenn du sie im Schrank aufbewahrst, achte auf gute Luftzirkulation. Plastiktüten oder luftdichte Boxen sind ungeeignet, da sie Feuchtigkeit einschließen. Eine Stofftasche oder eine offene Schublade ist die bessere Wahl.
Kein Druck von oben
Schwere Kleidung, die auf Kompressionskleidung liegt, kann die Fasern zusammendrücken und die Passform verändern. Lege sie daher oben auf den Stapel oder bewahre sie separat auf. Wenn du mehrere Sets besitzt, kannst du dünne Stofflagen dazwischenlegen, um ein Verkleben zu verhindern.
Getragene Kleidung nicht liegen lassen
Nach dem Training landet Kompressionskleidung oft in der Sporttasche – und bleibt dort. Das ist jedoch einer der häufigsten Fehler. Feuchtigkeit, Wärme und Bakterien aus dem Schweiß greifen das Material an und verursachen unangenehme Gerüche.
Hänge die Kleidung stattdessen sofort zum Lüften auf und wasche sie zeitnah. Das verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern sorgt auch für ein frisches Tragegefühl.
Saisonale Aufbewahrung – wenn du sie nicht täglich nutzt
Wenn du Kompressionskleidung nur zu bestimmten Jahreszeiten trägst, etwa beim Laufen im Sommer oder beim Skifahren im Winter, lohnt sich eine saisonale Aufbewahrung.
Lege sie sauber und trocken in eine Stofftasche oder eine Box mit Deckel und lagere sie an einem Ort ohne große Temperaturschwankungen – zum Beispiel im Kleiderschrank statt im Keller oder auf dem Dachboden. So bleibt das Material stabil und elastisch.
Extra-Tipp: Regelmäßig die Elastizität prüfen
Auch bei sorgfältiger Pflege verliert Kompressionskleidung mit der Zeit etwas an Spannkraft. Prüfe daher regelmäßig, ob das Material noch fest genug ist: Ziehe leicht daran und beobachte, ob es schnell in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Wenn es schlaff wirkt, ist es möglicherweise Zeit für ein neues Set.
Mit der richtigen Pflege und Aufbewahrung bleibt deine Kompressionskleidung länger funktional, bequem und formstabil – und du profitierst dauerhaft von ihrer unterstützenden Wirkung.













